Seilgarten

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Ein Seilgarten besteht aus mehreren, verschiedenen Elementen (z.B.: Netze, Balancierseile, Wackelbrücken, Balken etc.), die zwischen Standpfosten, erhöhten Plattformen oder Bäumen aufgehängt werden.

Unterschieden wird zwischen:

  • Bei einem Hochseilgarten ist durch die Einbauhöhe der Elemente und der damit verbundenen hohen Fallhöhe eine Absturzsicherung der Teilnehmer durch Auffangnetze oder persönliche Schutzausrüstung (Klettergurt) nötig. Details zu Bau, Betrieb, Wartung und Instandsetzung regelt die Norm DIN EN 15567.
  • Von einem Niedrigseilgarten oder auch Niederseilgarten spricht man, wenn die Elemente in Absprung- bzw. Absteighöhe angebracht sind. Normalerweise beträgt die maximale Fallhöhe zwischen 60 bis 100 cm. Wird ein Niedrigseilparcours nicht nur zeitweise aufgebaut und für betreute Übungen verwendet, sondern stationär verbaut, fällt er unter die Regelungen der Norm DIN EN 1176 für öffentliche Spielplatzgeräte. Diese Norm macht unter anderem Vorgaben zur Beschaffenheit und Ausdehung von Aufprallflächen und Fallschutz, sowie zur Vermeidung von gefährlichen Fangstellen.

Insbesondere Niedrigseilgärten, werden gerne in der pädagogisch betreuten Jugend- und Erwachsenbildung und zu Teambuilding-Zwecken eingesetzt.


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Die besondere Stärke unseres Motorikpfad-Systems besteht aber in seiner Flexibilität und Anpassbarkeit. Wir erarbeiten gerne eine individuelle, passende Lösungen mit dir für dein Gelände.


Nutzen, Sinn & Zweck

Bewegungsstrecke oder Niedrig-Seilgarten: Motorikpfad individuell im Waldstück: Zwischen hohen Buchen schlängelt sich ein Robinien-Abenteuerpfad mit verschiedenen Spiel-, Balance- und Kletterelementen. Etwas Sonnenlicht fällt auf das erste Element im Vordergrund: eine Balancierstrecke aus einer wackeligen Gummimatte

Niedrigseilgärten sind weit mehr als ein Spielgerät. Sie sind vielseitige Lern- und Erlebnisräume für Schule, Freizeit und Therapie. Bei der Nutzung ensttehen herausfordernde Wagnissituationen. Die Bewältigung dieser Situationen fördert gleichzeitig:

  • Motorik & Koordination: Balancieren, Klettern und Hangeln schulen den Körper
  • Wahrnehmung & Selbsteinschätzung: Kinder lernen, ihre eigenen Fähigkeiten realistisch zu bewerten
  • Soziale Kompetenzen: gegenseitiges Vertrauen, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein wachsen
  • Mut & Resilienz: Herausforderungen meistern stärkt das Selbstvertrauen

Ideal für Schulen

Durch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und wahlweise lineare oder nicht lineare Begehbarkeit haben Niedrigseilstrecken besonders für Grundschul- und Mittelschulkinder einen hohen Aufforderungscharakter und enormen Spielwert. In den Pausen können die Elemente zum freien Spielen und Bewegen Verwendung finden, während sie unter professioneller Betreuung auch als pädagogische Ergänzung eingesetzt werden können. So verbinden Niedrigseilgärten Bewegungsfreude mit echtem Bildungsmehrwert und bereichern jeden Schulhof oder Freizeitbereich nachhaltig.

Infografik "Das fördert unser Motorikpfad": Im Zentrum ein 3D-gerenderter Spielplatz-Bewegungsparcours auf dunklem Holzboden mit 6 Ausläufern; je 3 links und rechts. Zu jedem Ausläufer ein Icon und ein kurzer Beschreibungstext der jeweiligen Fähigkeiten, die durch diese Abenteuerstrecke gefördert werden können.

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Quellen und Referenzen

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