Asphaltierter Pausenhof einer Grundschule U-förmig von roten Schulgebäuden mit großen Fensterfronten umgeben. In der Mitte des Schulhofs eine große rechteckige Fläche gefüllt mit Holzschnitzeln. Auf der Fläche zwischen jungen Bäumen ein großes Klettergerüst aus Robinienholz mit einem zentralen sechseckigen Turm. Auf 3m Höhe startet an dem Turm eine Röhrenrutsche aus Edelstahl. Im Hintergrund noch zu erkennen: eine Tampenschaukel und eine Hängematte.

Spielgeräte für den Schulhof

Langlebige Bewegungselemente für Pausen und Unterricht

Der Schulhof ist mehr als ein Pausenraum. Er ist Bewegungsraum, Begegnungsort und wichtiger Ausgleich zum Unterricht.
Ludimus Spielwelten und fertigt robuste Spiel- und Bewegungselemente aus Robinienholz, die für den intensiven Schulalltag gemacht sind und Kinder dauerhaft in Bewegung bringen.

Wir begleiten euch von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage.
Individuell, zuverlässig und mit Erfahrung aus vielen Schulprojekten.

Warum Bewegung auf dem Schulhof unverzichtbar ist

Langes, ruhiges Sitzen prägt den Schulalltag. Regelmäßige Bewegung in den Pausen verbessert die Konzentration, reduziert Unruhe im Unterricht und unterstützt die motorische Entwicklung. Gleichzeitig sinkt das Konfliktpotenzial, da Kinder ihre Energie sinnvoll ausleben können. Ein bewegungsfreundlicher Schulhof wirkt sich nachweislich positiv auf den gesamten Schulalltag aus.

Besonders für die Buben ist Bewegung ein wichtiger Faktor beim Lernen. Anders als das Gehirn von Mädchen, das auch bei ruhigen Aktivitäten seine Leistung aufrecht erhält, schaltet das Gehirn von Buben ab und wechselt in den „Ruhemodus“, wenn nichts passiert, das es wach hält. Durch körperliche Aktivität kann es wieder aufgeweckt werden. Buben neigen auch mehr als Mädchen dazu Lernen und Wohlbefinden mit körperlichen Aktivitäten zu verknüpfen. Sie verarbeiten Emotionen leichter durch Handeln und sind stärker auf sensorisch-taktile Stimulation angewiesen.1

Bewegung in den Pausen hilft Kindern, Stress abzubauen, neue Energie zu sammeln
und konzentrierter in den Unterricht zurückzukehren.

Ein gut gestalteter Schulhof fördert nicht nur Gesundheit und Motorik, sondern auch soziale Kompetenzen, Selbstvertrauen und einen respektvollen Umgang miteinander.

Unsere Schulhofkonzepte schaffen Bewegungsanreize, ohne Leistungsdruck, und ermöglichen freies, selbstbestimmtes Spiel für unterschiedliche Altersstufen in Grundschulen aber auch an weiterführenden Schulen.

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Unsere Bewegungsgeräte für den Pausenhof

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Das zeichnet unsere Spielgeräte für die Schule aus:

Rechtssicherheit, durch DIN EN 1176 Konformität.

Strichzeichung von 3 Personen

Zur Benutzung für viele Kinder gleichzeitig ausgelegt.

Strichmännchen das sich bewegt und hin- und her wackelt (symbolisiert durch comic-Bewegungsstriche)

Bewegung als Ausgleich zum Sitzen im Unterricht.

Herz-Icon mit Pulsfrequenz

Fördern motorische Entwicklung und allgemeine Gesundheit.

Stilisiert gezeichneter Graduation-Hut

Pädagogisch nutzbar als Ergänzung zum Unterricht

Blitz stilisiert gezeichnet

Stabil und langlebig auch bei hoher Nutzungsintensität

Wartungsarm durch Robinienholz – das härteste europäische Holz.

Stilisiert gezwichnter Baumsprößling, der aus der Erde sprießt

Nachhaltiges, natürliches Robinienholz aus europäischem Anbau

Ihr möchtet euren Schulhof zu einem lebendigen Bewegungsraum entwickeln?
Gerne unterstützen wir euch mit Erfahrung, Ideen und einer realistischen Planung.

Ganztagsbetreuung: Ist deine Schule vorbereitet?

Ab dem 1. August 2026 greift bundesweit der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder (Ganztagsförderungsgesetz), der bis 2030 stufenweise eingeführt wird.

Die Herausforderung: Längere Schulzeiten brauchen bessere Außenbereiche

Kinder verbringen mehr Zeit in der Schule und brauchen sinnvolle Bewegungs- und Rückzugsräume. Pausenhöfe in der Ganztagesschule werden zu zentralen Lern- und Lebensorten.

Hochwertige Spielgeräte sind pädagogisch wertvolle Infrastruktur, keine Nebensache.

Bewegungsstrecke: Motorikpfad individuell im Waldstück: Zwischen hohen Buchen schlängelt sich ein Robinien-Abenteuerpfad mit verschiedenen Spiel-, Balance- und Kletterelementen. Etwas Sonnenlicht fällt auf das erste Element im Vordergrund: eine Balancierstrecke aus einer wackeligen Gummimatte

Geräte zum Chillen und Relaxen in der Pause

Der Schulhof ist mehr als nur ein Platz zur Erholung vom Unterricht. Er ist auch ein wichtiger Ort der Begegung für Schüler. Dort können sie sich in den Pausen und Freistunden klassenübergreifend Treffen, Austauschen und Ratschen. Passende Sitz- und Liegemöbel sind dafür das A und O.

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Häufige Fragen zu Spielgeräten an der Schule

Sind die Geräte für mehrere hundert Kinder pro Tag ausgelegt und wie widerstandsfähig sind sie gegen Abnutzung oder Vandalismus?

  • Robinienholz ist eines der robustesten heimischen Hölzer und besonders langlebig. Es ist witterungsbeständig, benötigt keinen chemischen Holzschutz und hält auch intensiver Nutzung stand. Deshalb eignet es sich ideal für stark frequentierte Schulhöfe.
  • Für Seile und Netze verwenden wir hochwertiges Herkulestau, das mit einer Kunstfaser-Oberfläche für angenehme Haptik und mit einem Stahlkern gegen mutwillige Beschädigung ausgestattet ist.

Grundsätzlich müssen alle im Schulkontext aufgestellten Spielgeräte die Vorgaben der DIN EN 1176 für öffentlich zugängliche Spielplatzgeräte einhalten.

Spielgeräte aus Robinienholz sind bei fachgerechter Planung und Ausführung sehr sicher. Alle Geräte von Ludimus Spielwelten erfüllen die geltenden DIN- und EN-Normen. Durch durchdachte Konstruktion, ausgewählte Materialien und normgerechte Fallschutzbereiche wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.

Unsere Schulhofkonzepte berücksichtigen unterschiedliche Altersgruppen. Die Geräte ermöglichen sowohl einfache als auch anspruchsvollere Bewegungen, sodass jüngere und ältere Schüler gleichermaßen angesprochen werden.

Nutze die Filtermöglichkeiten zum Beispiel für Altersstufe und Fallhöhe auf unserer Produktseite oder frag uns einfach.

Wenn es der Platz zulässt, können Geräte mit unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden getrennt aufgestellt werden. Bei begrenztem Platz können Filter (wie z.B. große Abstände oder wackelige Elemente) im Gerät selbst für die „natürliche Auslese“ sorgen, sodass nur die älteren bzw. motorisch weiter entwickelten Schüler bestimmte Bereiche erreichen können.

Ob die Spielgeräte von den Schülern wirklich genutzt werden oder nach kurzer Zeit leer stehen, hängt davon ab, ob vom Gerät selbst genügend Anreiz zur Benutzung durch die Schüler ausgeht.

Kinder werden zum Beispiel motiviert durch Höhe, vermeindliches Risiko, abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten und selbst zu erkundende, nicht lineare Spielmöglichkeiten.

Für den Schulhof eignen sich vor allem Spiel- und Bewegungselemente, die viele Kinder gleichzeitig nutzen können und unterschiedliche Fähigkeiten ansprechen. Dazu zählen besonders wilde Klettergerüste aus natürlichen Materialien wie Robinienholz, Kletter-, Balance- und Hangelsysteme, Bewegungsparcours sowie kombinierte Spielstrukturen. Wichtig ist, dass die Geräte altersübergreifend funktionieren und sowohl Bewegung als auch soziale Interaktion fördern.

Ein gut geplanter Schulhof ist ein ergänzender Bildungsraum. Bewegungselemente fördern Selbstständigkeit, Problemlösefähigkeit und soziale Kompetenzen. Zudem lassen sich Schulhöfe für bewegtes Lernen, Projektunterricht oder informelle Lernphasen im Freien nutzen.

Zum Beispiel können unsere Balancier- und Fitnessgeräte sowohl freistehend als Einzelgerät, als auch in Kombination als Bewegungsparcours eingesetzt werden.
Auch unser modularer Niedrigseilgarten, der Motorikpfad, kann so ausgelegt werden, dass er sich nicht nur in den Pausen, sondern auch im Sportunterricht nutzen lässt.

Mit der entsprechenden Planung ist fast alles möglich. Gerne kommen wir für ein Erstgespräch mit Bestandsaufnahme und zur Evaluierung der Möglichkeiten bei euch vorbei oder prüfen die Machbarkeit schon vorab auf Basis von Plänen. ►Jetzt Termin vereinbaren

Für solche Fälle eignet sich besonders unser modularer Motorikpfad. Aber auch andere Spiel- und Bewegungsgeräte können in Frage kommen oder entsprechend an die Begebenheiten angepasst werden. Gerne prüfen wir die Machbarkeit anhand von Plänen oder bei einer Besichtigung vor Ort. ►Jetzt Termin vereinbaren

Ja, eine schrittweise Erweiterung oder Erneuerung von Bestandsanlagen ist normalerweise problemlos möglich.
Ist von vornherein eine Streckung der Umsetzung über mehrere Bauabschnitte angedacht, berücksichtigen wir das bei der Planung.

Hat das Schulgebäude eine markante Farbe? Gibt es ein Schullogo dessen Farben man aufgreifen kann? – Die einfachste Möglichkeit ist der gezielte Einsatz von farbigen Lasuren auf den Holzbauteilen. So können zum Beispiel bestimmte Standpfosten optisch hervorgehoben werden und so ein Bezug zur Umgebung geschaffen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das Schaffen einer bespielbaren Skulptur, die in einem Bezug zum Logo, Maskottchen, Gemeindewappen usw. steht. Wir machen euch gerne einen individuellen Vorschlag, der zu eurer Schule passt. ►Hier anfragen

Und wie viel Arbeit verursacht der Unterhalt der Bewegungsgeräte auf dem Schulhof nach dem Aufbau?

Kritische Probleme treten normalerweise nicht plötzlich auf, sondern entstehen durch kontinuierliche Abnutzung und Beanspruchung. Sodass sie leicht zu vermeiden sind, wenn man regelmäßige Kontrollen durchführt.

Inspektionsintervalle

Wie oft müssen Geräte kontrolliert werden?
Die Norm DIN EN 1176 sieht mindestens wöchentliche Sichtkontrollen, vierteljährliche Funktionstest und jährliche Hauptinspektionen vor. In der Praxis ist das weniger schlimm als es sich zuerst anhört:

  • Eine einfache Sichtkontrolle kann problemlos durch Lehrer bei der Pausenaufsicht übernommen werden. Lockere Griffe, abstehende Spreißel, liegengebliebener Müll oder Ähnliches bekommt man dort im täglichen Geschehen ohnehin als erstes mit.
  • Mindestens einmal im Quartal müssen die Funktion und Stabilität der Geräte durch geschultes Personal überprüft werden.
  • Nur die jährliche Hauptüberprüfung muss durch einen (externen), ausgebildeten Sachverständigen durchgeführt werden. Gerne machen wir dir ein passendes Angebot für die jährliche Inspektion ► zum Kontaktformular

Dokumentationspflicht

Alle Tätigkeiten der Inspektion und Wartung sind zu dokumentieren. Dazu kann schon eine einfache Checkliste ausreichen. Außerdem müssen die Kontrollunterlagen für mindestens 5 Jahre aufbewahrt werden.
► Hier findest du eine Vorlage für ein Wartungsprotokoll.


Quellen und Referenzen

  1. Storli, Rune (2014): Born to be wild – Kindliche Tummelspiele und spielerisches Kämpfen. In: Wild und gefährlich? Riskantes Spiel bei Kindern. S. 91f (mit Verweis auf Eide-Midtsand, Nils (2007): Boltrelek og lekesåssing: II. Om å gi gutter rom til å væregutter) ↩︎